Blümchen

Die Sendung läuft auf Radio Stadtfilter,
96,3 über Äther
107,35 über Cablecom
oder Livestream hier (nächster Link), oben rechts auf der Stadtfilterhomepage auf Livestream klicken=Internetradio:)
http://www.stadtfilter.ch/HoerenProgramm/AktuellesProgramm
is auch grad die Wochenprogramm-Seite. Andrew hats geschafft, juhee, die Sendung steht jetzt auch im Programm und auf Facebook.
Siehe auch Categories (hier auf Blog rechte Seite) und "Soundcloud", dort kannste die Sendung jederzeit vor- oder nachhören:)

Hier die vollständige Programm-Übersicht:

Sonntag 03.05.2015, 17.30h - 19.00h

SG STF (= Saatgut Stadtfilter) 1, USA, Welt

Woher stammt die Idee, Nahrungsmittel zu kontrollieren?
Wer sind die Leute und Konglomerate dahinter?
Frühes 20.Jhdt.
Rockefeller, die Banken, Eugenik/Bevölkerungskontrolle> NSSM 200 (Epicyte, Impfkampagnen)
Human Genome Project> Kontrolle Gentechnik.
Übernahme Südamerika (Land und Saatgut) und ganze Nahrungsmittelkette.
Übernahme UNO.
Die grüne Revolution. Chemie und Hybridsaatgut, Kredite und Kontrolle.
IRRI & CGIAR, (International Rice Research Institute & Consultative Group on International Agricultural Research), anstatt das Saatgut zu schützen wirds geklaut und patentiert.
Trilaterale Kommission, Ausdünnung der Konkurrenz, Übernahme Land, Fleischproduktion und Saatgut USA & weltweit, Subventionen USA.
Freihandelsabkommen, Nahrungsmittel als Waffe. Wie das ganze Netz zusammenspielt.
Beispiel Argentinien.
IPC (International Food and Agricultural Trade Policy Council) & WTO (wer herrscht, schreibt die Gesetze, Etablierung Patentschutz), Politik und Geld.
Beispiel Irak.
Nochmal Details WTO.
UNO Konvention Biopiraterie.
ISAAA (International Service for the Acquisition of Agribiotech Applications) & CIMMYT (International Center for Wheat and Maize Improvement). Weitere Protagonisten werden eingeflochten.
GMO Kontaminationen > EU stoppt GMO. Restliche Welt auch restriktiv.
Übernahme Afrika, Bill and Melinda Gates Stiftung, AGRA (Alliance for a Green Revolution in Africa)
The Good Club 2009. Bevölkerungskontrolle 2.0
Terminatortechnologie, GURT (Genetic Use Restriction Technology). Monsanto, USDA, CH.
Saatgutbanken.

Kurz: Darlegung der Etablierung der Macht über Nahrungsmittel und Bevölkerungskontrolle, Strategien der Machtübernahme, Muster, Protagonisten, Tools.

Sonntag 10.05.2015, 17.30h - 19.00h

SG STF 2, EU, Deutschland

Die Berater der EU Kommissionen. EFSA, Biotechnologie. Die grossen Konzerne schreiben Gesetze, beraten, entscheiden.
Rahmenprogramme. Milliardensubventionen für Forschung. Konzerne kassieren, sie bestimmen die Richtung.
Wer bedient sich.
EFSA (Europen Food Safety Agency, Europäische Nahrungsmittelsicherheitsbehörde), Mechanismen, Protagonisten, FILZ.
Beispiel Deutschland, FILZ: GRACE
Finab (Verein zur Förderung innovativer und nachhaltiger AgroBiotechnologie)
Interessenskonflikte Behörden und Konzerne. Beispiele.
Bauernverband, Medien, Banken, Hedgefonds, der ganze Filz. (Genius, Raiffeisen, Forum grüne Vernunft, Bundesministerien)
All die Grüppchen, die mitmischeln und wer da drinhockt. FILZ.
Marktmacht Supermarktketten, Preisdrücken, kleine Bauern sollen aufgeben.
Beispiel Grenzwert Glyphosat. Wie "toll" das inzwischen alles läuft.
Subventionsgemischle. Die Grossen bekommen. Absurde Beispiele.
Landübernahme Ostdeutschland (Schachmattklausel), Subventionen.
Exportsubventionen.
Studie Humbold Uni (die grossen wären ohne Subventionen gar nicht überlebensfähig)
Widerstand.

Sendung ist schon im Kasten, hier also UPDATE (weil: Gnade! Nicht nochmal umschreiben, aufnehmen, schneiden etcetc): Agrarreform 2015....
EU sagt: alles viel viel gerechter und besser und ökologischer, blablabla.
Bund Naturschutz sagt: Pustekuchen, siehe: http://www.bund-naturschutz.de/fileadmin/download/landwirtschaft/BN-Aktuell_EU-Agrarreform-2015-2020.pdf
... es reicht im Prinzip Seite 1 zu lesen... . . . .

Sonntag 17.05.2015, 17.30h - 19.00h

SG STF 3, Vorsichtsprinzip EU vs USA & Studien

Die EU und das Vorsichtsprinzip.
Wie sollte was kontrolliert und überwacht werden. Kriterien.
Wie hier Sendung 2 reinspielt.
Unterschiede (vermeintliche) zu USA (substanzielle Äquivalenz und Profit hat Vorrang).
Alien Species Regulationen, GMO Tiere auch. (genmanipulierte Sportler?!?)
Erstmals besprechen von schädlichen Effekten von GMO an sich:
Ausbreitung und Rückholbarkeit, Transfer von Genmaterial (Stacking), Interaktionen mit andern Organismen (Schädlings- und Unkrautproblematik), Änderung von Agrikultur-Praktiken (Pestizid und Herbizidproblematik, Monokultur). Aber nur kurz, mir gehts um die Organisation der Risikoeinschätzung.
Kontamination (Starlink, Kosten)
Globale Gesetze.
Mängel bei eingereichten Studien.
Vorsichtsmassnahmen (vermeintliche) definiert. Monitoring, Schutzzonen etc
Beispiel Österreich, Safeguardklausel. Trotz Alpenkonvention, die Schutz verlangt, rasseln sie bei der EFSA durch. Wie das.
GMO Lachs, WTO, Schweiz, Norwegen.
Wie geht man mit Risiken um, und den Wissenschaftlern, die diese aufdecken?
Beispiele Pusztai und Seralini. Voll der Krimi. Dazu natürlich ihre Ergebnisse von Langzeitfütterungsversuchen mit GMO.

Sonntag 24.05.2015, 17.30h - 19.00h

SG STF 4, neue Genmanipulationstechniken 1

Das Herzstück sind die neuen Genmanipulationstechniken, zT sind Produkte schon auf dem Markt oder kurz vor Zulassung. Es wird hardcore manipuliert und mittels "Tricks" läufts - abracadabra - aber nicht unter GMO. Was sind die Tricks und wie geht das alles überhaupt. Ist gar nicht so kompliziert.

Beschreib DNA.
Beschreib Tagesablauf GMO Zelle.
Die Tools zur Genmanipulation:
- Cauliflowermosaicvirus CaMV
- ARMGs Antibiotikaresistenzmarkergene
Gesetzgebung ARMGs.
Zellgeflüster, Beschreib von natürlicher Verteidigung und Kommunikation von Pflanzen.
Neue Genmanipulationstechniken.
Legaldefinition GMO.
Agroinfiltration. (Beschreib, wie das funktioniert, beabsichtigte und unbeabsichtigte Effekte, Sicherheitsaspekte, Erkennung/Identifikation, GMO-Klassierung, dieser Aufbau gilt für sämtliche vorgestellten neuen Genmanipulationstechniken)
Virus induziertes Gen Silencing VIGS

Sonntag 31.05.2015, 16.00h - 17.30h

SG STF 5, neue Genmanipulationstechniken 2

Weiter mit den neuen Genmanipulationstechniken.
Rosa Elefanten
Oligonukleotid-dirigierte Mutagenese (ODM).
Chemische Mutagenese. Beispiel High Oleic oder CMS (cytoplasmatische männliche Sterilität, schon undeklariert auf dem Markt).
Beispiel Clearfield System / Mutagenese-Verfahren (schon undeklariert auf dem Markt)
RNA-dirigierte DNA-Methylierung (RdDM)
Reverse breeding (RB)
Beschleunigte Züchtung
Cisgenese (schon undeklariert auf dem Markt)
Intragenese
Pfropfen
Zinkfinger und Meganukleasentechnik (schon undeklariert auf dem Markt)
Minichromosomentechnik
Künstliche/synthetische Ökosysteme

Wieso so pedantisch alle Techniken? Weils bisher noch niemand gemacht hat, ausser in wissenschaftlichen Papers, die für 0815 Konsumenten schwierig zu verstehn sind. Und weils spannend ist. Gibt n guten Überblick, was heute möglich ist, aber auch, was wir (noch) nicht wissen... man lernt en passant viel über Agrikultur und Gentechnik etc.....

Sonntag 07.06.2015, 16.00h - 17.30h

SG STF 6, Gesetze & internationale Verträge 1

Internationale Verträge.
Biodiversitätsabkommen.
Internationaler Vertrag über pflanzengenetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft (International Treaty on Plant Genetic Resources for Food and Agriculture, ITPGRFA).
Internationales Übereinkommen zum Schutz von Pflanzenzüchtung (UPOV), kurz: Sortenschutz-Gesetz. Zahlen, Kriterien, Handhabung (Züchterprivileg, Nachbau) .
Probleme Sorten- und Patentschutz. Geschichte.
Saatgut-Verkehrsgesetz. Erhaltungssortenklausel, Nischensortenklausel. Beispiele.
PATENTE
TRIPS-Abkommen (WTO).
Europäische Patentorganisation, Europäisches Patentamt(EPA).
Kurze Geschichte zur Patentierung von Leben.
Was sind die Voraussetzungen für eine Biopatentierung ?
Produktansprüche
Verfahrenspatent (Patent auf Leben Verbot Umgehungstrick)
„Brokkoli“- und „Schrumpeltomaten-“ Patent: Zwei Präzedenzfälle der Rechtsprechung.

Sonntag 14.06.2015, 16.00h - 17.30h

SG STF 7, Gesetze & internationale Verträge 2

Product-by-Process-Patent (Patent auf Leben Verbot Umgehungstrick).
Syngentas Paprika-Patent als Beispiel.
Nochmal Argentinien als Beispiel (Krimi).
Bagtags (Beispiel CH)
Markenschutz.
Ökolandbau und Patente.
CMS Cytoplasmatische Männliche Sterilität. Gentech im Biolandbau.
Gemüse Schweiz, Patente auf Gemüse, Monopole...
was sagen die Grossverteiler Migi und Co.
Patent-Pool. Kontrolle der Konzerne.
Die Industrie sagt vs Realität.
Politische Reaktionen.

Sonntag 21.06.2015, 16.00h - 17.30h

SG STF 8, Nationales Forschungsprogramm 59 (NFP 59) 1

Nationales Forschungsprogramm 59 (NFP59), Titel: Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen. (zH des Bundesrates, soll Entscheidungsgrundlage in Sachen Aufhebung des Moratoriums 2017 sein. Wichtig.)

NFP59, da von Pro-GMO-Lobbyisten gemacht, ist roter Faden, und ich "ergänze".

Die Geschichte.
Die Protagonisten (=Vollblut-Pro-GMO-Lobbyisten).
Wirkung von Bt Toxinen, Angelika Hilbeck und der SNF. Kritische Forschung unerwünscht.
Material Transfer Abkommen, kurz MTA, oder die Verhinderung der Risikenforschung.
Risikoforschung und Ökologie.
Weltagrarbericht.
Benbrook-Report. (Superunkräuter).
Hawai. Ungewollte Verbreitung Beispiel.
Immer wieder Benbrook, seine Zahlen und Analysen in Bezug auf Pestizid- und Herbizidverbrauch. Bt Problematik, DDT, 2,4-D, Neonicotinoide.
Wie Statistiken manipuliert werden.
Der grosse GMO Bericht EU 2010
Beispiel Grossbritanien, Deutschland, Nordamerika (NRC 2010).
Nützlinge, Schädlinge, Wasser

Sonntag 28.06.2015, 16.00h - 17.30h

SG STF 9, Nationales Forschungsprogramm 59 (NFP 59) 2

NFP 59s Metastudie, 10 000 Studien und Null Risiko (?!).
Institute of Science in Society, kurz ISIS, Ban GMOs now Studie vs NFP59:
Studien rund um Glyphosat.
Bt Studien im ISIS Report:
Liste mit den allgemeinen GM Schäden.
Verfälschung wissenschaftlicher Resultate, Lexchin et al und Uni Bern, Mobilfunkstudie.
Abstecher Uni Bern, GMO statt Antibiotika.
Interessenkonflikt in Unis
Interessenkonflikt Forschung, Krimsky
Weizenprojekt NFP 59, Ergebnisse, und deren "Interpretation".
Wechselwirkungen der GVP mit ihrer Umgebung, nochmal das Beispiel GMO Mais hat keine natürliche Verteidigung mehr.

Sonntag 05.07.2015, 16.00h - 17.30h

SG STF 10, Nationales Forschungsprogramm 59 (NFP 59) 3

Gentechnik: Ursprung, Konzept, Risikoevaluation und Zukunftspotenzial im NFP 59.
GVP in der Schweiz, agrarökonomische Analyse
Koexistenzkosten, wieder Manipulation/Verhübschung von Infos und Statistiken.
Erfahrungen mit der Koexistenz in der Europäischen Union. Was läuft in Realität vs Propaganda. Beispiel Spanien. Haftpflichtproblem etc.
Rechtliche Rahmenbedingungen. Wieviel freie Hand hat die Schweiz vs WTO.
Substanzielle Äquivalenz ausführlich (ich weiss, ein bisschen spät, ging aber nicht anders:( kriegt aber ja unterwegs ziemlich viele Kopfnüsse;) .
Biogene Pflanzen, also gentechnisch veränderte Pflanzen für die biologische Landwirtschaft
Urs Niggli vom FiBL, sehr höfliche Widerrede aus dem Biolager.
Gesundheit und Gesellschaft, Gesundheitliche Aspekte GVP mit Relevanz für die Schweiz:
Meinung, Konsum, Kommunikation und Akzeptanz, viel Psychologie, wie sie uns alle für totale Idioten halten, und warum wir Idioten kein GMO wollen. Ein Rätsel. Das ich aber löse;)
Das Gymi-Experiment, sie gingen in die Schulen und die Schüler liessen sich aber nicht hirnwaschen und legen...;)
Die Fairness-Studie. Ups, Fairness spielt eine Rolle = Transparenz= Akzeptanz..
Zukunft:
Erfahrungen mit den Feldversuchen im Rahmen des NFP 59. Vorschläge, alles bisschen mehr progmo zu machen (nicht nett die Vorschläge...).
NFP 59 und das Schweizer Gentechnikgesetz (GTG), wie mit der Kommunikation umgehen, damit die Leute eher pro GMO sind. Widerspruch Transparenz (=Akzeptanz) vs alle Gegner zum Schweigen bringen und "freie Hand" haben.
Neue genetische Techniken für die Pflanzenzucht, Nullrisiko natürlich, bzw was sie verschweigen.

Sonntag 12.07.2015, 16.00h - 17.30h

SG STF 11, Nationales Forschungsprogramm 59 (NFP 59) 4

Bedeutung der Grünen Gentechnologie für die Ernährungssicherung in Drittweltländern, Ingo Potrykus, Erfinder des Golden Rice, ETH Zürich. Ui, wie er tobt.
Mein Monsantoblogerlebnis.
Vatikan-Paper. Was Potrykus verschweigt.
Golden Rice. Wies funktioniert, wer ist dabei und weshalb. Gegenstimmen.
Zentrale Schlussfolgerungen und Empfehlungen NFP59.
Krankheiten ohne Namen und ihre Komplikationen.
Konzern-vs-Individuum/Gesellschafts-Dilemma und what to do.


ENDE der Saatgut-Serie